Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Deutschland von der Literatur des Vormärz geprägt. Mit der Märzrevolution 1848 wurden die verschiedenen literarischen Bewegungen einem Wandel unterworfen. Mit dem Schreitern der Revolution begann der Realismus.
Ab 1850 begann die Industrialisierung, die Deutschland bis 1880 zur drittgrößten Industrienation wachsen ließ.
1871 kam es in Versaille zur Reichsproklamation. Der preußische König Wilhelm I. wurde zum Deutschen Kaiser. Otto von Bismarck wurde Reichskanzler.
Montag, 19. Oktober 2009
Definition des Realismus
Als Realismus wird in der Literaturgeschichte die Epoche zwischen 1848 und 1890 bezeichnet. Die Zeit der deutschen Literaturgeschichte zwischen 1850 und 1890 wird häufig auch „bürgerlicher Realismus“ oder „poetischer Realismus“ genannt.
"Poetischer Realismus" kommt daher, dass der Realismus in Deutschland auch offen für Erfundenes, Poetisches war. Er beschränkte sich also nicht nur auf bloße Beschreibung der Wirklichkeit und verschloss sich nicht einer Ästhetisierung der Realität.
Träger dieser Bewegung war in Deutschland das Bürgertum. Deshalb spielen in Deutschland im Realismus auch bürgerliche Werte und Ideen eine Rolle. Die handelnden Charaktere sind in der Regel im Bürgertum angesiedelt.
Der Epochenbegriff bezieht sich vor allem auf die deutsche, englische, französiche, russische und amerikanische Literatur.
Im poetischen Ralismus kamen neue Textformen, vor allem die epische Textform mit Roman und Novelle, vor. Aber auch die römische Satire, die Tragödie von Euripides, Komödien des Aristophanes und die Dramen Shakespear nahmen in dieser Zeit ihren Lauf.
Die Autoren des Realismus kamen aus dem Bildungsbürgertum und schrieben für die Bürger und vertraten bürgerliche Werte, darum spricht man auch vom "bürgerlichen Realismus".
"Poetischer Realismus" kommt daher, dass der Realismus in Deutschland auch offen für Erfundenes, Poetisches war. Er beschränkte sich also nicht nur auf bloße Beschreibung der Wirklichkeit und verschloss sich nicht einer Ästhetisierung der Realität.
Träger dieser Bewegung war in Deutschland das Bürgertum. Deshalb spielen in Deutschland im Realismus auch bürgerliche Werte und Ideen eine Rolle. Die handelnden Charaktere sind in der Regel im Bürgertum angesiedelt.
Der Epochenbegriff bezieht sich vor allem auf die deutsche, englische, französiche, russische und amerikanische Literatur.
Im poetischen Ralismus kamen neue Textformen, vor allem die epische Textform mit Roman und Novelle, vor. Aber auch die römische Satire, die Tragödie von Euripides, Komödien des Aristophanes und die Dramen Shakespear nahmen in dieser Zeit ihren Lauf.
Die Autoren des Realismus kamen aus dem Bildungsbürgertum und schrieben für die Bürger und vertraten bürgerliche Werte, darum spricht man auch vom "bürgerlichen Realismus".
Wichtige Autoren und Werke des Realismus
Theodor Fontane* 30. Dezember 1819 in Neuruppin
† 20. September 1898 in Berlin
Bekannte Werke:
- Frau Jenny Treibel (1892, Roman)
- Effi Briest (1895, Roman)
- Der Stechlin (1897, Roman)
* 19. Juli 1819 in Zürich
† 15. Juli 1890 in Zürich
Bekannte Werke:
- Der grüne Heinrich (1854/55, Roman)
- Die Leute von Seldwyla (1856/1873, Novellen)
- Kleider machen Leute (1873, Novelle)
Theodor Storm
† 04. Juli 1888 in Hanerau-Hademarschen
Bekannte Werke:
- Knecht Ruprecht (1862, Gedicht)
- Pole Poppenspäler(1875, Novelle)
- Der Schimmelreiter (1888, Novelle)
Donnerstag, 2. Juli 2009
Die Literatur des jungen Deutschlands
1.Zensur:
1819 wurde für alle Staaten des Deutschen Bundes eine Vorzensur eingeführt.. Es fielen alle Schriften darunter, die für ein breites Publikum zugänglich waren, wie Zeitungen, Zeitschriften und viele Bücher. Verboten war vor allem die Kritik an den herrschenden politischen Verhältnissen, wie an der Regierung oder an dem Adel.
2. Lyrik:
1827 erschien Heines Buch der Lieder, in dem seine frühen Gedichte zusammengefasst sind. Es besteht aus fünf Zyklen: "Junge Leiden, Lyrisches Intermezzo, Die Heimkehr, Aus der Harzreise und Die Nordsee".
Besonders die Gedichte der Zyklen "Lyrisches Intermezzo" und "Die Heimkehr" prägten Heines literarischen Ruhm. Sie zeichneten sich durch Liedhaftigkeit und metrische Einfachheit aus und trugen keine Überschriften. Die am häufigsten anzutreffende Strophenform ist die Volksliedstrophe. Das Thema dieser Gedichte war meist eine unerfüllte oder unerreichbare Liebe.
3. Epik: Die Epik erschien den jungdeutschen Schriftstellern als die geeignetste Gattung für ihre Werke, da sie durch ihre Regelfreiheit sich am besten ihren verschiedenen Inhalten anpassen konnte.
1819 wurde für alle Staaten des Deutschen Bundes eine Vorzensur eingeführt.. Es fielen alle Schriften darunter, die für ein breites Publikum zugänglich waren, wie Zeitungen, Zeitschriften und viele Bücher. Verboten war vor allem die Kritik an den herrschenden politischen Verhältnissen, wie an der Regierung oder an dem Adel.
2. Lyrik:
1827 erschien Heines Buch der Lieder, in dem seine frühen Gedichte zusammengefasst sind. Es besteht aus fünf Zyklen: "Junge Leiden, Lyrisches Intermezzo, Die Heimkehr, Aus der Harzreise und Die Nordsee".
Besonders die Gedichte der Zyklen "Lyrisches Intermezzo" und "Die Heimkehr" prägten Heines literarischen Ruhm. Sie zeichneten sich durch Liedhaftigkeit und metrische Einfachheit aus und trugen keine Überschriften. Die am häufigsten anzutreffende Strophenform ist die Volksliedstrophe. Das Thema dieser Gedichte war meist eine unerfüllte oder unerreichbare Liebe.
3. Epik: Die Epik erschien den jungdeutschen Schriftstellern als die geeignetste Gattung für ihre Werke, da sie durch ihre Regelfreiheit sich am besten ihren verschiedenen Inhalten anpassen konnte.
Montag, 22. Juni 2009
Merkmale des Jungen Deutschlands
Die Jungdeutschen und die Vertreter des literarischen Vormärz hatten gemeinsame Ziele:
- Erneuerung der Literatur
- Durchsetzung des Rechts der Frauen auf Bildung und Selbstständigkeit
- gegen Zensur und für Pressefreiheit
- gegen Willkür der absoluten Herrscher und für das Recht der Gleichheit und Freiheit der Bürger
- gegen Kleinstaaterei
- demokratische Verfassung
- Trennung von Staat und Amtskirche
Begriff Vormärz
Der Begriff Vormärz als Epochenbezeichnung bezeichnet den Zeitraum zwischen 1815 und 1848. Die Literatur des Vormärz wird unterteilt in Junges Deutschland und den eigentlichen Vormärz.
Historische Hintergründe:
- 1815 Wiener Kongress (Neuordnung Europas)
- 1815-1848: Interessenkonflikt zwischen Deutschen Fürsten (Restauration) und dem Jungen
Deutschland (Freiheit und politische Einheit)
- 1815 Gründung Deutscher Bund
- 1819 Karlsbader Beschlüsse
- 1834 Gründung des Deutschen Zollvereins (Herstellung wirtschaftlicher Einheit) => unerfüllte
Hoffnung des Jungen Deutschland
=> Märzrevolution 1848
Historische Hintergründe:
- 1815 Wiener Kongress (Neuordnung Europas)
- 1815-1848: Interessenkonflikt zwischen Deutschen Fürsten (Restauration) und dem Jungen
Deutschland (Freiheit und politische Einheit)
- 1815 Gründung Deutscher Bund
- 1819 Karlsbader Beschlüsse
- 1834 Gründung des Deutschen Zollvereins (Herstellung wirtschaftlicher Einheit) => unerfüllte
Hoffnung des Jungen Deutschland
=> Märzrevolution 1848
Das Junge Deutschland - Definition
Das Junge Deutschland ist der Name für eine literarische Bewegung (Autorengruppe) junger, liberal gesinnter Dichter in der Zeit des Vormärz, die etwa ab 1830, beflügelt von der Julirevolution in Frankreich, publizistisch aktiv wurden und deren Schriften 1835 auf Beschluss des Deutschen Bundestags verboten wurden.
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